Geschichte

Das jipz wurde 2003 in Röthenbach im Osterzgebirge gegründet.

Ein Höhepunkt für das junge Institut war im Juni 2007 das Hoyerswerdaer Symposium „Familien in Bewegung» mit bis zu 350 Teilnehmern unter Schirmherrschaft von Frau Staatsministerin Helma Orosz. 2 Tage lang trafen sich Eltern, Pädagogen und Fachkräfte von Beratung und Therapie, um miteinander in Dialog zu treten über das, was Familien heute bewegt und wie sie unterstützt und gestärkt werden können.

Die Wurzeln des jipz gehen auf die seit 1994 von Ralf Lemke und Marlies Eisold gemeinsam mit anderen SchülerInnen von Jirina Prekop in Sachsen veranstalteten therapeutische Wochenenden mit Familienaufstellungen und Festhaltetherapie zurück. Schon damals arbeiteten sie mit Eltern und Kindern, Paaren und Einzelnen im festhaltetherapeutischen Sinn und vermittelten das Anliegen des Festen-Halt-Gebens auf Elternabenden, Vorträgen und Weiterbildungsveranstaltungen.

Mit dem jirina-prekop-zentrum bekam diese Arbeit im Jahr 2004 eine neue Qualität. In Röthenbach, einem herrlich gelegenen, kleinen Dorf im Osterzgebirge in der Nähe von Dresden, entstand dieses Familienbildungs-Institut, welches sich seitdem kontinuierlich weiter entwickelt. Der umfangreiche Veranstaltungsplan für dieses Jahr» spiegelt das breite Sprektrum der heutigen Arbeit des jipz wieder.

2013 zog das jipz zusammen mit dem Partnerverein DISA nach Dresden in die Weststraße. Das neue Haus mit Seminarräumen und Ferienwohnungen soll ein Ort sein, in dem unsere Beziehungen als Menschen untereinander und darüber hinaus entwickelt und gestärkt werden.  Er wird Menschen und Methoden vereinen, die sich diesem Anliegen verpflichtet fühlen.

Seinen Namen hat das jirina-prekop-zentrum erhalten nach Frau Dr. Jirina Prekop.

Geboren 1929 im heutigen Tschechien arbeitete sie lange Jahre als Psychologin am Olga-Hospital in Stuttgart. Sie übernahm das „forced holding“ in den achtziger Jahren zunächst von Martha Welch aus den USA. Im Laufe von mehr als 10 Jahren entwickelte sie es mit zahlreichen BegleiterInnen weiter zu dem heute gültigen umfassenden Konzept zur Stärkung von Bindungen und Beziehungen „bis die Liebe fließt“.

Jirina Prekop ist Autorin zahlreicher Bücher zu diesem Thema („Der kleine Tyrann“, „Unruhige Kinder“, „Schlaf Kindlein, verflixt nochmal“, „Erstgeborene“, „Einfühlung oder Die Intelligenz des Herzens“ ua). Sie ist heute noch unterwegs, um ihr Wissen in Vorträgen, auf Kongressen und in Workshops weiterzuvermitteln.

Alle Bücher von Jirina Prekop finden Sie hier

So hat sich das Festhalten als Lebensform und therapeutische Methode inzwischen auch nach Tschechien, Mexiko und Österreich ausgebreitet.